Geschichtsträchtige Orte, Berge und die Seele zweier Städte in einer - Das ist Schlesisch-Polen!

Schlesien - einst reichste Provinz Preussens, heute - man darf es wohl wirklich behaupten -  die wichtigste Region Polens. Klangvolle Namen wie Breslau (Wroclaw), Oppeln (Opole), Hindenburg (Zabrze), Gleiwitz (Gliwice), Glogau (Glogow) und natürlich der vibrierende Industriemagnet Kattowitz (Katowice) lassen das Herz eines jeden Historikers höher schlagen. Lukas Podolski lernte hier das Fussball spielen, der Bergbau ernährte Millionen von Menschen, Schlesien kann als multikulturelles Zentrum vergangener Zeiten gelten, in dem Polen, Deutsche und Angehörige weiterer Nationen friedlich zusammenlebten und -arbeiteten. Lassen Sie sich bei Polen-Total von dieser wunderbaren Region verzaubern und erfüllen Sie sich vielleicht einen lang gehegten Jugendtraum - Besuchen Sie Schlesien!

 





Die drei schlesischen Woiwodschaften im Überblick

Die Region Schlesien ist in diesem Jahr erstmals Partnerregion in der polnischen Halle auf der ITB. Die drei schlesischen Woiwodschaften Dolnoslaskie/Niederschlesien, Opolskie/Oppelner Land und Slaskie/Oberschlesien sind dort auch für das musikalische und kulinarische Rahmenprogramm verantwortlich. Hier ein Überblick über diese Woiwodschaften.


Seit einer Gebietsreform im Jahr 1999 ist Polen in 16 Woiwodschaften (vorher 49) unterteilt. Drei davon gehören zur Region Schlesien im Südwesten bzw. Süden des Landes.

Die flächemäßig größte der drei Woidwodschaften ist Niederschlesien mit 19.948 km2 und knapp 3 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt Wroclaw/ Breslau (640.000 Einwohner) zählt zu den dynamischsten Städten in Polen. Besonders die wieder aufgebaute Altstadt mit Rathaus und die nahe gelegene Dominsel lohnen einen Besuch. Weitere größere Städte sind Walbrzych/Waldenburg (130.000), Legnica/Liegnitz (110.000) und Jelenia Góra/Hirschberg (100.000).

Im Süden der Woiwodschaft an der tschechischen Grenze erstreckt sich die Mittelgebirglandschaft des Iser- und Riesengebirges. Dort befinden sich auch eines der wichtigsten Skigebiete Polens, die Skiarena in Szklarska Poreba/Schreiberhau mit einer großen Kunstschneeanlage. Weitere Skigebiete Niederschlesiens befinden sich auf der Mala Kopa bei Karpacz/Krummhübel sowie am Berg Czarna Góra in der Nähe von Klodzko/Glatz im Glatzer Bergland. Karpacz und Szklarska Poreba zählen zu den größten Ferienzentren Polens mit Tausenden von Gästezimmern.

Bekannt ist Niederschlesien auch durch seine Jahrhunderte alten Kurorte. Zu den wichtigsten gehören Cieplice/Bad Warmbrunn, Duszniki Zdrój/Bad Reinerz, Kudowa Zdrój/Bad Kudowa, Ladek Zdrój/Bad Landeck, Polanica Zdrój/Bad Altheide sowie Swieradów Zdrój/Bad Flinsberg.

Die Woiwodschaft Oppelner Land schließt sich in östlicher Richtung an Niederschlesien an. Mit einer Fläche von 9.412 km2 und einer Einwohnerzahl von etwas mehr als 1 Millionen ist sie die kleinste Woiwodschaft Polens. In der Hautpstadt Opole/Oppeln (130.000 Einwohner) ist vor allem der wieder aufgebaute Markt mit dem Rathaus im Renaissancestil sehenswert. Alljährlich im Juni findet in der Stadt eines der populärsten Musikfestivals Polens statt. Das Oppelner Land ist das größte Siedlungsgebiet der deutschen Minderheit Polens. Weitere wichtige Städte der Woiwodschaft sind Brzeg/Brieg (36.000 Einwohner) mit dem bekannten Schloss der der Brieger Piasten aus dem 16. Jahrhundert (heute Piastenmuseum) und Nysa/Neiße (45.000 Einwohner). Südlich von Oppeln erhebt sich der Góra Sw. Anny/ Annaberg, ein bekannter Wallfahrtsort.

Im Osten schließt sich mit Slaskie/Oberschlesien die dichtbesiedelste Woiwodschaft Polens an. Auf 12.294 km2 leben 4,8 Millionen Menschen, das sind 12,5 % aller Einwohner des Landes. Die größten Städte der Woiwodschaft liegen im oberschlesischen Industriegebiet, einer von Bergbau und Eisenerz geprägten Region. Die Städte fließen hier ähnlich ineinander wie im Ruhrgebiet. Die Hauptstadt Katowice/Kattowitz (330.000 Einwohner) verfügt über wichtige wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen wie das Schlesische Museum mit einer bedeutenden Volkskunstsammlung. Gliwice/Gleiwitz (200.000 Einwohner) ist vor allem durch den 100 Meter hohen hölzernen Sendemast bekannt. Anfang Januar wurde hier das Museum für Radiogeschichte offiziell eröffnet. Weitere technische Denkmäler sind die ehemalige Silbererzgrube in Tarnowskie Góry/Tarnowitz sowie die Kohlegrube „Königin Luise" in Zabrze, heute ein sehenswertes Freilichtmuseum.

Czestochowa/Tschenstochau (259.000 Einwohner) im Norden der Woiwodschaft ist das religiöse Zentrum Polens; die Schwarze Madonna im Paulinerkloster auf dem Berg Jasna Góra wichtigstes Pilgerziel.

Im Süden, an der Grenze zu Tschechien, liegen die schlesischen Beskiden mit dem zweitgrößten polnischen Wintersportort Szczyrk und dem Kurort Ustron. Das Wintersportzentrum Wisla ist in jüngster Zeit vor allem als Heimat des Ski-Weltmeisters Adam Malysz bekannt geworden.

Infos im Internet:
www.dolnyslask.pl – Website für die Woiwodschaft Dolnoslaskie
http://oportal.pl – Website für die Woiwodschaft Opolskie
www.silesia-region.pl – Website für die Woiwodschaft Slaskie

 

Quelle: Polnisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland




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Dom Piast, Breslau




Brücke in Klodzko




Wasserfall im polnischen Riesengebirge



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