Geschichte Polens

Polen wurde im frühen 10. Jahrhundert als Herzogtum von Posen und Gnesen aus gegründet.

 



Vor 50 Jahren gingen die Arbeiter in Polen auf die Strasse

Poznan erinnert an Opfer des Aufstands Als Höhepunkt Weltpremiere einer Oper von Roger Waters

Nach dem 25-jährigen Bestehen der Gewerkschaft Solidarnosc im Jahr 2005 wird 2006 an ein weiteres wichtiges Datum in der jüngeren polnischen Geschichte erinnert: Vor 50 Jahren, im Juni 1956, erhoben sich die Arbeiter in der westpolnischen Messestadt Poznan/Posen.

Bei der blutigen Niederschlagung des Aufstandes in Poznan waren im Juni 1956 etwa 70 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 500 verletzt worden. Am 28. Juni, dem Tag an dem vor 50 Jahren in Poznan die Panzer rollten, soll an dieses Ereignis erinnert werden, das zur Initialzündung für Proteste und Aufstände in anderen Ländern Mitteleuropas wurde.

Den ganzen Tag über soll in der Stadt an die Ereignisse gedacht werden; u.a. wird dann im Schloss eine Ausstellung über den Juni 1956 eröffnet, es finden Treffen mit Teilnehmern des Aufstandes statt und als Höhepunkt wird am Abend am pl. Adama Michiewicka eine große musikalisch-theatralische Freiluft-Aufführung zum Gedenken an den Posener Juni stattfinden.
Auf großen Plakatwänden im Stadtzentrum soll in diesen Tagen ebenfalls an den Aufstand erinnert werden; außerdem sind verschiedene Ausstellungen zum Thema geplant. Am 29. Juni soll es ein großes Konzert für junge Leute mit Teilnehmern aus Polen, Ungarn, Deutschland und Tschechien geben – damit will man Verbindungen zwischen den Erhebungen in diesen Ländern zwischen 1953 und 1968 knüpfen. Ein Höhepunkt wird die Weltpremiere einer Oper des „Pink Floyd”-Leaders Roger Waters am 7. Juli sein, die dem Thema Freiheit gewidmet ist. Sie soll auch den Abschluss des diesjährigen Posener Theaterfestivals „Malta” bilden.

Erst 1981, nach den ersten Erfolgen der Gewerkschaft Solidarnosc, ließt die polnische Regierung die Errichtung eines Denkmals für die getöteten Demonstranten zu. Es entstand in Form von drei hoch aufragenden Kreuzen unweit des Posener Schlosses. Im Schloss an der ul. Sw. Marcin 80/82 befindet sich heute auch ein kleines Museum zur Erinnerung an den Aufstand. Dort sind unter anderem zahlreiche Fotografien aus der Zeit in einer Dauerausstellung zu sehen.

Quelle: Polnisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland




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